Die Abluftanlage in Zuchtzelten oder im Gewächshaus bedient zwei unterschiedliche Problemherde. Zunächst ensteht bei vielen Pflanzenzuchten eine Geruchs- bzw. auch CO2 Belastung, die mit Hilfe einer durchgehende Belüftung erträglich gehalten werden kann, zum anderen schafft eine Abluftanlage auch die belastende Warmluft, die vorrangig durch die Beleuchtung entsteht, beiseite.
In der Regel werden für eine funktionierende Abluft folgende Einzelkomponenten benötigt:

Speziell in Zuchtzelten ist der Aufbau der Abluft sehr einfach. Entsprechende Montagevorrichtungen sind bereits vorhanden und der Schlauch kann bequem durch die dafür vorgesehene Öffnung abgeführt werden. Aufpassen muss man bei der Wahl der Komponenten, das diese auch zusammenpassen. Zum einem betrifft dies die Leistung von Lüfter / Aktivkohlefilter. In der Regel wählt man den Filter immer etwas größer als den Lüfter, da die Abluftleistung noch durch die Schlauchlänge vermindert wird. In Zuchtzelten mit geringen Lüftungswegen fällt das nicht so stark ins Gewicht. So reicht meist schon ein Filter aus, der ca. 50m³ mehr leistet als der Lüfter.
In Gewächshäusern kann je nach Bauart eine Erweiterung bzw. Schaffung der Lüftungsöffnungen von Nöten sein.
Bei größeren Anbauflächen bzw. Raumvolumen ist die Nutzung eines entsprechend mächtigen Ventilator nötig (Entlüftungsfrequenz bis zu 30x / h) , der allerdings auch sehr laut sein kann. Steht die Anlage in der Nähe von Wohnräumen ist ggfls. entweder die Nutzung von schallisoliertem Schlauch denkabar oder aber man greift gleich zu einem Schalldämpfer oder einer Fan-in-the-Box Lösung.